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Alles was Sie über Brücken wissen sollten

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Zahnverlust

Der Verlust eines Zahns hat weitreichendere Folgen auf die Zahngesundheit und das äußere Erscheinungsbild als die meisten anderen Einflussfaktoren. Wenn ein oder mehrere Zähne fehlen, können sich die verbleibenden Zähne verschieben, was Veränderungen der Bisslage, den Verlust weiterer Zähne, Zahnschäden und Zahnfleischentzündung zur Folge haben kann.

Zahnbrücken und Teilprothesen

Nach einem Zahnverlust wird Ihnen Ihr Zahnarzt möglicherweise zu einer Brücke raten. Das Anbringen einer Zahnbrücke funktioniert so: An den Zähnen, die sich zu beiden Seiten der Zahnlücke befinden, werden Kronen (Kappen) angebracht, an denen ein künstlicher Zahn befestigt wird, der die Lücke ausfüllt.

Aber nicht jeder benötigt eine dauerhafte Vollprothese. Ausgehend von Ihren Mundgesundheitsbedürfnissen können Sie eine Teilprothese auswählen, die herausnehmbar ist, oder eine Brücke, die dauerhaft angebracht wird.

So schließt beispielsweise eine Zahnbrücke die Lücke, die durch einen oder mehrere fehlende Zähne entsteht. Eine weitere Alternative für fehlende Zähne stellen herausnehmbare Teilprothesen dar. Es gibt mehrere Gründe, eine herausnehmbare Teilprothese in Betracht zu ziehen. Teilprothesen verbessern nicht nur Ihr Aussehen, Sie können auch einen Beitrag für Ihre Mundgesundheit leisten, weil sie dafür sorgen, dass die verbleibenden Zähne an ihrem Platz bleiben.

Das Verfahren

Falls Sie sich für eine Brücke entscheiden, bringt der Zahnarzt auf den Zähnen zu beiden Seiten der Zahnlücke maßgeschneiderte Kronen an. An den beiden Kronen wird als Ersatz für den fehlenden Zahn (oder die fehlenden Zähne) ein falscher Zahn (oder auch mehrere) angebracht.Der Zahnarzt bereitet die Zähne zu beiden Seiten der Zahnlücke auf die Krone vor und nimmt einen Abdruck des ganzen Bereichs. Danach fügt er eine provisorische oder temporäre Zahnbrücke aus Kunststoff oder Metall in die Lücke ein. Beim nächsten Termin entfernt der Zahnarzt die provisorische Brücke, um die endgültige Brücke einzupassen, zu platzieren und zu befestigen.

Arten von Brücken

Zahnbrücken bieten zahlreiche Vorteile, wenn fehlende Zähne auf Zahnerkrankungen, -frakturen oder -verletzungen zurückzuführen sind. Bei einer guten Mundhygiene und regelmäßigen Zahnarztbesuchen kann eine festsitzende Zahnbrücke etwa 10 Jahre lang halten.

Eine Brücke besteht aus einem oder mehreren falschen Zähnen, die mithilfe von Kronen mit den beiden benachbarten Zähnen verankert sind. Es gibt drei Hauptarten von Brücken:

  • Herkömmliche Brücke Dabei handelt es sich um die häufigste Art von Brücken. Zumeist bestehen sie aus Keramik oder Porzellan, das mit Metall verschmolzen ist.

  • Freiendbrücke Diese Art von Brücke kommt zum Einsatz, wenn sich nur auf einer Seite der Lücke, an der die Brücke eingesetzt werden soll, Zähne befinden.

  • Klebebrücke Bei diesen Brücken wird der Porzellanzahn (oder Zahn) durch eine Metallverankerung gehalten, wobei dünne Metallplättchen an den vorhandenen Zähnen befestigt werden.

Damit Sie maximal von Ihrer Brücke profitieren können, muss die Gesundheit der umliegenden, stützenden Zähne gewährleistet bleiben. Deshalb sollten Sie unbedingt auf eine gute Mundhygiene achten, sich zweimal täglich die Zähne putzen und täglich Zahnseide verwenden. Benutzen Sie eine Zahnbürste mit mittleren oder weichen Borsten oder eine Zwischenzahn-Bürste, um den Bereich um die Brücke herum gut zu reinigen, und wählen Sie eine Zahnseide, die eigens für Brücken entworfen wurde. Bei einer guten Mundhygiene und regelmäßigen Zahnarztbesuchen bleibt Ihnen Ihre Teilprothese etwa 5 bis 15 Jahre lang erhalten.