Ältere Kinder und Teenager interessieren sich vielleicht für Mundspülungen, um einen frischeren Atem zu erhalten. Sie können dadurch gleichzeitig die Vorteile einer Fluorspülung nutzen. Fluorhaltige Mundspülungen eignen sich besonders für ältere Kinder mit Zahnspangen, da die Spülung dazu beiträgt, die Bildung Säure produzierender Plaquebakterien zu verhindern, die sich unter den Zahnspangen ansammeln können.
Normalerweise sollten kleine Kinder jedoch keine Mundspülungen verwenden, da sie das Produkt leicht verschlucken können. Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren sollten eine Mundspülung nur unter sorgfältiger Aufsicht eines Erwachsenen verwenden. Kinder unter 6 Jahren sollten Fluorspülungen ganz meiden. Ein übermäßiger Kontakt mit Fluor bei Kindern, deren Zähne noch nicht vollständig entwickelt sind, kann zu Fluorose führen, einer harmlosen, jedoch unansehnlichen Erkrankung, bei der Flecken oder Streifen auf den Zähnen entstehen.
Eltern, die über den Alkoholgehalt von Mundspülungen besorgt sind, können unter einer Vielzahl von alkoholfreien Produkten wählen, die ebenso effektiv für einen frischen Atem sind. Außerdem gibt es auch nichtalkoholische Spülungen mit Fluorzusätzen. Sie machen sich Sorgen über die enthaltenen Chemikalien? Ganz gleich, welche Art Mundspülung Ihr Kind verwendet, erinnern Sie es daran, dass eine Mundspülung – auch wenn sie Fluor enthält – eine regelmäßige Routine mit zweimal täglichem Zähneputzen und täglicher Verwendung von Zahnseide für ein gesundes Lächeln nicht ersetzen kann.